Standort Bega
Informationen Löschgruppe Bega
Personal
- 13 Kameraden in der Einsatzabteilung
- 10 Kameraden in der Ehrenabteilung
Fahrzeuge
Anschrift
Barntruper Straße, 32694 Dörentrup
Historie
Im Jahre 1896 wandelte man die Pflichtfeuerwehr Bega in eine Freiwillige um. In der Gründungsversammlung erklärten 27 Männer ihren Beitritt.
1897 wurde das Spritzenhaus errichtet.
1898 kam eine neue Spritze, die bis 1942 ihren Dienst getan hat. In diesem Jahr war eine Motorspritze mit Anhänger angeschafft worden.
Zum Ende des Krieges wurde der Feuerwehr von der Besatzungsmacht ein beschlagnahmter Opel Blitz zur Verfügung gestellt. Nachdem er bis 1964 treue Dienste leistete, ersetzte man das Fahrzeug durch ein neues Löschgruppenfahrzeug. Im gleichen Jahr wurde vom Katastrophenschutz ein Vorauslöschfahrzeug in Bega stationiert.
Im Rahmen der Kommunalen Neuorganisation wurde aus der Freiwilligen Feuerwehr Bega die Löschgruppe Bega in der Freiwilligen Feuerwehr Dörentrup.
Im Jahr 1970 ist der baufällige Turm am Feuerwehrhaus abgerissen worden. Die Kameraden errichteten in Eigenleistung an der Stelle einen Unterrichtsraum.
Durch Umorganisation des Katastrophenschutzes zog man den Unimog 1974 aus Bega ab. Ein gebrauchter Bäckerwagen wurde in ca. 200 Stunden zum Gerätewagen umgebaut.
Als 1979 ein Feuerteufel in Dörentrup sein Unwesen trieb, wurde in Bega die B66 in der Ortsdurchfahrt erneuert. Die Fahrzeuge standen in einer Garage der Fa. Schnittger, da das Gerätehaus nicht erreichbar war. Da die Fahrbahn um 80 cm angehoben wurde, konnte nach Abschluss der Baumaßnahmen das Haus erst einmal nicht mehr genutzt werden, da die Einfahrt unpassierbar war und auch die Tore sich nicht mehr öffnen ließen. Nach Überlegungen über einen Neubau wurde letztendlich die Einfahrt und die Front umgebaut.
Im November 1979 bekam die Löschgruppe ein neues Löschgruppenfahrzeug der Fa. Ziegler. Da sich die Aufgaben der Feuerwehr im Laufe der Jahre immer weiter verlagert haben - von der reinen Brandbekämpfung bis heute zur umfassenden technischen Hilfeleistung -, musste auch die Ausrüstung ständig erneuert und verbessert werden. Der Gerätewagen entsprach schon bald nicht mehr den Anforderungen. 1984 wurde für die Feuerwehr ein Hilfsrüstwagen beschafft. Da dieser durch den Wehrführer in Humfeld stationiert wurde, kam es zu ernsten Differenzen zwischen den Löschgruppen und der Wehrführung. Nach vielem Hin und Her kam dann ein ehemaliges Katastrophenschutz-TLF 8 in Bega zum Einsatz.
Nach der Vergrößerung eines Tores der Fahrzeughalle konnte 1989 ein Löschgruppenfahrzeug LF 16-TS von Humfeld nach Bega und das LF 8 nach Wendlinghausen verlegt werden.
Der Unterrichtsraum wurde 1986 in Eigenleistung erweitert.
1994 ist die Tragkraftspritze von 1956 durch eine moderne TS 8/8 Fire (IVECO) ersetzt worden. Nachdem auch das zweite Tor in der Höhe vergrößert worden war, kam das Tanklöschfahrzeug TLF 16/25 von Humfeld nach Bega.
Im Jahre 2003 tauschte man aus einsatztaktischen Gründen wiederum Fahrzeuge, das TLF 16/25 bekam die Löschgruppe Wendlinghausen und das bisher in Wendlinghausen stationierte TLF 8/18 auf Unimog stationierte man in Bega. In beiden Standorten stehen nun Löschfahrzeuge für zwei Staffeln (in Bega ein Trupp- und ein Gruppenfahrzeug, in Wendlinghausen zwei Staffelfahrzeuge) zur Verfügung.

