Feuerwehr Dörentrup

Unklare Rauchentwicklung

Die Feuerwehr Dörentrup sowie die Polizei wurden am frühen Montagabend zu einer unklaren Rauchentwicklung im Bereich Hamelner Straße / Am Bahnhof alarmiert.

Auf einem Autoverwertungsbetrieb kam es zu einer kleinen Rauchentwicklung, die beim Eintreffen der Feuerwehr bereits verflogen war.

Kein Einsatz für die Feuerwehr, Alarm in guter Absicht.

Wohnhausbrand

Die Feuerwehr Dörentrup, der Rettungsdienst und die Polizei wurde am Montag den 24. September um 13:05 Uhr mit dem Einsatzstichwort „Zimmerbrand“ in die „Obere Straße“ im Ortsteil Spork alarmiert.
 
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte standen das Erdgeschoss und das Dachgeschoss bereits in Vollbrand.
Vom ersteintreffenden Fahrzeug (HLF Zentrum) wurde umgehend ein Löschangriff mit C-Rohren eingeleitet.
Die erste Erkundung ergab, dass sich keine Personen mehr im Gebäude befinden, eine schwer verletzte Frau wurde vor dem Wohnhaus angetroffen, welche bereits von einem zufällig privat am Unfallort anwesenden Rettungsdienstmitarbeiter betreut wurde. Nach dem Eintreffen des RTW und NEF übernahmen diese die Patientin.
Die Verletzte wurde anschließend mit schweren Verbrennungen mit dem Rettungshubschrauber Christoph 13 in eine auf Verbrennungen spezialisierte Klink geflogen.
 

Nach dem Feuer in einem Wohnhaus in Dörentrup-Spork geht es der schwer verletzten Bewohnerin mittlerweile etwas besser. Die 76-Jährige schwebt nach Polizeiangaben nicht mehr in Lebensgefahr. Das Feuer war am  Montag vergangener Woche an der Oberen Straße ausgebrochen. Der Schaden liegt bei etwa 250.000 Euro, teilte die Polizei mit. Dass jemand das Haus angezündet hat, schließen die Ermittler aus. Weil das Gebäude bis auf die Grundmauern abgebrannt ist, lässt sich die genaue Brandursache aber nicht mehr feststellen. Rund 150 Feuerwehrleute waren bei dem Brand im Einsatz. Sie konnten verhindern, dass die Flammen noch auf ein Nachbarhaus übergriffen. Die Bewohnerin musste damals mit lebensgefährlichen Brandverletzungen per Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden. Stand: 02.10.2018 ©Radio Lippe

 
In der Zwischenzeit wurde eine Wasserversorgung über Unterflurhydranten aufgebaut und weitere Rohre zum Schutz der umstehenden Gebäude eingesetzt.
Da zu diesem Zeitpunkt, aufgrund der starken Hitzeentwicklung und der Windverhältnisse, ein Übergreifen auf die umstehenden Häuser zu befürchten war, mussten diese evakuiert werden.
Um ein Übergreifen zu verhindern, wurden weitere Einsatzkräfte und Fahrzeuge aus den umliegenden Feuerwehren zur Unterstützung angefordert.
Mittlerweile war für die vorgenommenen Strahlrohre die Wasserversorgung der Unterflurhydranten nicht mehr ausreichend, aus diesem Grund wurde die Löschwasser-Komponente (LöWa) der Feuerwehr Lemgo und weitere Tanklöschfahrzeuge, zwei Schlauchwagen sowie Atemschutzgeräteträger nachgefordert.
 
Aufgrund der massiven Brandausbreitung unterhalb der selbstgebauten Wellblecheinhausung kam es zu einer Durchzündung.
Die Lage zwischen den Wohnhäusern wurde immer unübersichtlicher und führte zu einer massiven Gefährdung.
Daraufhin wurde die Riegelstellung auf weitere 5 C-Rohre und einem 1 B-Rohr erweitert.
Mit intensiver Anstrengung der Einsatzkräfte konnte ein übergreifen der Flammen auf die umstehenden Wohnhäuser verhindert werden.
 
Durch den Pendelverkehr der TLF4000 und den Einsatz der LöWa konnte die Wasserversorgung stabilisiert werden, sodass aus allen eingesetzten Rohren eine Brandbekämpfung durchgeführt werden konnte.
Zusätzlich wurde über die Drehleiter der Feuerwehr Barntrup das umstehende Wohnhaus gekühlt und über die Drehleiter der Feuerwehr Lemgo eine Brandbekämpfung durchgeführt.
 
Nach rund 2 Stunden, um 14:52 Uhr konnte „Feuer unter Kontrolle“ gemeldet werden.
Um die von den Bewohnern selbstgebauten Einhausungen aus Wellblech zu öffnen, wurde ein Bagger vom Bauhof der Gemeinde Dörentrup zur Einsatzstelle beordert. Diese Maßnahme war erforderlich, um an die vielen Glutnester heranzukommen.
 
Bei den Nachlöscharbeiten wurde festgestellt, dass sich ein Gasanschluss, sowie der Stromanschluss im früheren Hauswirtschaftsraum befanden, dieser Gasanschluss war undicht, daraufhin strömte permanent Gas aus, welches sich entzündete und dadurch abgefackelt wurde.
Aufgrund des Brandschutts war ein lokalisieren und schließen des Gashaupthahns nicht mehr möglich.
Aus diesem Grund wurde der Gas- und Stromversorger zur Einsatzstelle bestellt, erst nach aufwendigen Baggerarbeiten konnte die Gasversorgung zum Wohnhaus gekappt werden.
Durch den Brand wurden auch Wasserleitungen in dem Gebäude zerstört. Das Wasserwerk der Gemeinde Dörentrup konnte mittels eines Abschieber die Wasserzufuhr zu dem Objekt schließen.
 
Abschließend wurde nach umfangreichen Nachlöscharbeiten die komplette Brandstelle mit Schwerschaum geflutet, um ein aufflammen von Glutnester zu verhindern. Eine Brandwache wurde über die Nacht bis 05:00 Uhr morgens eingerichtet.
Nach Abschluss der Brandwache wurde das betroffene Objekt mit Flatterband abgesperrt und an die Polizei zur Brandursachenermittlung übergeben.
 
Ein großer Dank geht an die Anwohner in der „Oberen Straße“, die unsere Einsatzkräfte bis in die Nacht hinein ausreichend mit Getränken und anderen Kleinigkeiten gestärkt haben.

 

Verkehrsunfall Person in Notlage

Die Feuerwehr Dörentrup, der Rettungsdienst sowie die Polizei wurden zu einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person auf die Mittelstraße in Spork alarmiert.

Ein Verkehrsteilnehmer ist aus bisher unbekannten Gründen von seiner Fahrbahn abgekommen und mit einem am Straßenrand stehenden Baum kollidiert.
Entgegen der ersten Meldung war der Fahrer nicht eingeklemmt und konnte das Fahrzeug aus eigener Kraft verlassen.

Der Fahrer wurde bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes von der Feuerwehr betreut und erst-Versorgt.

An der Einsatzstelle wurde der Brandschutz sichergestellt und die Polizei bei der Unfallaufnahme unterstützt.

Nachdem die Unfallaufnahme durch die Polizei beendet war, wurde das verunfallte Fahrzeuge vom Baum gezogen und für den Abschleppdienst vorbereitet.

Tragehilfe für Rettungsdienst

Die Feuerwehr Dörentrup wurde von der Leitstelle Lippe zur Unterstützung des Rettungsdienstes alarmiert.

An der Einsatzstelle wurde der lippische Rettungsdienst beim tragen eines Patienten unterstützt.

Ölschaden

Die Feuerwehr Dörentrup wurde von der Leitstelle Lippe zu einem Ölschaden auf der B66 in Höhe der Sand und Tonwerke in Fahrtrichtung Lemgo alarmiert.

An der Einsatzstelle angekommen sicherte die Polizei bereits den Straßenabschnitt. Die verunreinigte Straße wurde mit Bindemittel abgestreut und dieses wieder aufgenommen. Da es sich bei der Verunreinigung um ausgelaufenes Frittierfett handelte und dieses nicht ohne weiteres von der Straße zubekommen war, wurde das ÖSF der Feuerwehr Lemgo angefordert.

Mit Hilfe des Fahrzeuges konnte das Frittierfett vom Asphalt gelöst und aufgenommen werden. Anschließend wurde der Straßenabschnitt beschildert und im Standort die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt.

PKW Brand

Aus ungeklärter Ursache fing ein PkW auf der B66 zwischen Dörentrup und Humfeld kurz vor dem Ortseingang Humfeld während der Fahrt im Motorraum Feuer. Der Fahrer konnte das Fahrzeug sicher zum stehen bringen und unverletzt verlassen. Sofort setzte er über die 112 einen Notruf ab.

Löschversuche mit einem Feuerlöscher schlugen fehl, so dass das Fahrzeug bei Eintreffen des HLF aus Humfeld im Bereich des Motorraumes in Vollbrand stand.

Das Feuer konnte durch einen Trupp unter Atemschutz mittels der Schnellangriffseinrichtung des HLF zügig abgelöscht werden.

Im Anschluss wurde die Fahrbahn gereinigt und die die Bundesstraße im Anschluss wieder für den Verkehr freigegeben.

Brandmeldeanlage

Die Feuerwehr Dörentrup, die Feuerwehr Kalletal – Löschgruppe Lüdenhausen und die Polizei wurden in der Nacht zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage im Ortsteil Hillentrup alarmiert.
Auslösegrund: Zigarettenrauch

Keine weitere Maßnahmen der Feuerwehr notwendig.

Ölschaden

Die Feuerwehr Dörentrup wurde mit dem Einsatzstichwort „Ölschaden“ alarmiert.
Bei der Erkundung konnte aber festgestellt werden, dass es sich nicht um eine Ölspur, sondern um eine Wasserspur handelte.
 
Kein Einsatz für die Feuerwehr

Baum auf Fahrbahn

Aufgrund eines kurzen Gewitters mit Starkregen und Sturmböen ragte ein Baum hinter Bahnbrücke in Fahrtrichtung Bega auf die Fahrbahn.

Der Baum wurde mittels Motorkettensäge zerkleinert und von der Straße geräumt.

Anschließend wurde im Standort die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt.

Baum auf Fahrbahn

Aufgrund eines kurzen Gewitters mit Starkregen und Sturmböen lag eine Baumkrone auf der Fahrbahn.
Der Baum wurde mittels Motorkettensäge zerkleinert und von der Straße geräumt.

Anschließend wurde im Standort die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt.